Montag, 30. Oktober 2017

Kürbispesto - für den goldenen Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ha, das hättet ihr jetzt wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich mich so schnell nach dem letzten Blogpost wieder bei euch melde! ;-) Ha, nur eine Woche dazwischen! Aber, nachdem der letzte Foodpost ja auch schon viel zu lange her ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein Rezept. Solange ich noch zum Kochen komme und nicht mit der Baby Brei Produktion beschäftigt bin.


Im letzten Blogpost über das Schlafzimmer habe ich euch den Shop NØA+GINGER vorgestellt und euch auch schon verraten, dass es nebst hübschen Teilen für euer Zuhause auch Geschirr oder besser diverse Küchenutensilien gibt und ich euch ein Rezept zeigen werde. Dem komme ich jetzt heute nach. Serviert wird passend zum goldenen Herbst ein Kürbispesto in einem hübschen Canella Becher* auf einem der wunderschönen Holzbretter*. Holzbretter kann man in meinen Augen ja nie genug haben. Unsere Schränke sind voll und ich sehe immer wieder tolle Stücke. Aber sie sind auch so praktisch, Antipasti, Tapas oder einfach Käse zu servieren. Und je nach Anzahl der Personen braucht man dazu verschiedene Grössen. Hach… Aber ich hör jetzt auf, ein Blogpost über Holzbretter ist nicht wirklich soooo spannend. :-) Aber ich hoffe, unter meinen Lesern ist die eine oder andere Person, die meine Liebe nachvollziehen kann.


Dass es sich beim Shop NØA+GINGER um einen ganz zauberhaften handelt, der handerlesene Produkte aus aller Welt anbietet, habe ich euch im letzten Blogpost schon ausführlich erzählt. Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass jedes Produkt liebevoll ausgesucht wird, wirklich etwas Besonderes ist und ich mich somit auch sofort verliebt habe. Und nein, das sind nicht meine Hormone, die mich zugegebenermassen noch emotionaler machen, als ich sonst schon bin. Nein, ich kannte den Shop schon vor meiner Schwangerschaft, habe gerne darin gestöbert und fand die Sachen wunderschön. So.


Jetzt aber zum Rezept. Für das Pesto, das für 4 Portionen reicht, braucht ihr:

Zutaten

260 gr Kürbis (am besten Hokkaido, den müsst ihr nicht schälen)
2 EL Rapsöl
1 Chili / Peperoncini
4 Knoblauch Zehen
3 Zweige Thymian
2 Hand voll Kürbis Kerne
2 EL gemahlene Mandeln
Salz und Pfeffer
8 EL Olivenöl

Zubereitung

Hokkaido waschen, entkernen und ca. 260 gr in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine ofenfeste Form geben. Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Ebenfalls zu den Kürbiswürfeln geben. Chilischote halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Ebenfalls zu dem Kürbis und Knoblauch geben. Thymianblättchen drüberstreuen und 2 EL Rapsöl drüber träufeln. Nun kommt das Ganze für 30 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten. Anschliessend vom Herd nehmen. Sind die Kürbiswürfel gar alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäss pürieren. Fertig. Vielleicht mal mit 6 EL Olivenöl starten und schauen wie die Konsistenz ist. Bei Bedarf kann dann mehr Olivenöl dazugegeben werden. Wer will auch gerne mehr als 8. Ich mag das Pesto eher dick.


Die süsse des Kürbis kommt schön durch und die Chili Schote verleiht einen klitzekleinen Hauch Schärfe. Probiert es doch gerne mal aus, solange es noch so wunderbare Kürbisse gibt. Am besten Pasta dazu servieren und wer will darf gerne noch etwas Käse frisch drüber geben. Braucht es aber nicht zwingend. Im Kühlschrank hält das Pesto ca. 5 Tage.


Wenn ihr noch mehr Kürbis Rezepte haben wollt: Hier gibt es überbackenen Kürbis, Kürbisquiche mit Ziegenkäse, Kürbiszwiebelkuchen oder ein Alltime Favorite Kürbisflammkuchen.

Was ist euer liebstes Kürbis Rezept?

Alles Liebe,






*Kooperation (die Produkte wurden mir gratis zur Verfügung gestellt)

Montag, 23. Oktober 2017

Schlafzimmer Update - und der Grund, weshalb ich so lange nichts vonmir hören liess...

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es war sehr, sehr, sehr lange viel zu ruhig hier auf dem Blog. Ich möchte mich als Erstes von Herzen dafür entschuldigen und hoffe, ihr habt mich trotzdem noch nicht ganz vergessen und besucht mich immer noch ab und zu hier in meiner Ecke. Es soll nun wieder öfter ein Beitrag online gehen, deshalb lohnt sich ein Besüchlein hie und da sicherlich auch in Zukunft. Ich würde mich auf alle Fälle sehr freuen. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, wissen, was mich in den letzten Monaten so beschäftigt hat, dass ich keine Zeit für den Blog habe. Allen anderen werde ich es heute gerne erzählen. Was das Schlafzimmer damit zu tun hat? Es wird nicht schlüpfrig, keine Angst ;-). Aber irgendwie passt es doch…


Ich habe euch unser Schlafzimmer hier bereits mal gezeigt und damals MTV Cribs erwähnt, wo beim Besuch des Schlafzimmers von den Stars und Sternchen immer gesagt wird „this is where the magic happens“. Naja, nebst dem, dass sich in unserem Schlafzimmer das ein oder andere Dekoteil verändert hat, das ich euch nachher gerne noch etwas genauer zeigen möchte, ist tatsächlich etwas ganz Wunderbares und Magisches passiert. An Ostern (nach meinem letzten Blogpost) haben wir nämlich erfahren, dass wir um Weihnachten herum unser Wunschkind erwarten. Unser süsses Überraschungsei, das um Weihnachten herum schlüpfen soll. Ich finde das einfach zu süss. Ich war also die letzten Monate mit Schwangerschaft und Babysachen beschäftigt. Denn, auch wenn ich eigentlich bisher eine unproblematische und sehr schöne Schwangerschaft geniessen durfte (von den anfänglichen höllischen Rückenschmerzen mal abgesehen, bei denen ich mich kaum mehr bewegen oder sitzen konnte und einer sehr lange andauernden Morgenübelkeit, die weit über die 12. Schwangerschaftswoche hinausging und ich als Erstes am Morgen ein kleines Date mit der Kloschüssel haben durfte), so braucht alles zu organisieren – nebst dem Vollzeitjob – einfach Zeit. Diese wollte ich mir auch nehmen, da so eine Schwangerschaft einzigartig und einmalig ist und ich alles aufsaugen will. Ich will jeden Tritt, jede Woche, jeden Arzttermin bewusst wahrnehmen und verinnerlichen, so dass ich mich auch noch nach Jahren an dieses Wunder erinnern kann. Auch ist natürlich die Müdigkeit grösser, am Anfang sowieso und jetzt gegen Ende auch wieder.


Lasst euch aber dadurch nicht abschrecken. Ich empfinde, die Schwangerschaft wirklich als etwas Wunderschönes und auch die lange Übelkeit fand ich wirklich nicht schlimm. Klar, es gibt angenehmeres, aber wir wollten ja unbedingt ein Baby und das gehört dann einfach dazu. Ich nehme all das für unser kleines Wunder noch so gerne in Kauf, bin einfach nur dankbar, dies erleben zu dürfen und all die schönen, emotionalen, liebevollen Momente überwiegen bei Weitem. Ich werde vielleicht mal noch einen separaten Post dazu machen, wie ich die Schwangerschaft erlebe. Hier geht es heute nämlich an sich um die neuen Teile in unserem Schlafzimmer. Etwas aber noch, ich hatte noch nie, nie, nie im Leben so tolle Haare, die ich so wenig waschen musste und eine so unkomplizierte Haut. Irgendwie würde ich das nachher gerne so behalten. Vielleicht kompensiert es aber auch nur das Gefühl, dass ich mich manchmal wie ein Wal fühle oder wenn ich vom Sofa aufstehen will, wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt und mit allen Vieren zappelt.


Kommen wir aber jetzt zum Schlafzimmer. Auch die Neuanschaffungen haben aber etwas mit dem Baby zu tun. Das Erste, was ich mir nämlich für das Baby angeschafft habe, war die Miffy Lampe. Sobald ich das erste Trimester durch hatte, das mir im Übrigen wie eine Ewigkeit vorkam, habe ich sie bestellt. Noch als Anmerkung, das zweite Trimester ist an mir vorbeigeflogen und das dritte schreitet auch schon sehr zügig voran. Auf alle Fälle sah die Lampe etwas einsam aus, so alleine auf dem Boden. Also habe ich kurzerhand unseren "alten" Nachttisch ins Kinderzimmer gezügelt, habe festgestellt, dass die Lampe darauf perfekt zur Geltung kommt und somit hatte ich eine Ausrede, mir das schon soooooo lange gewünschte Frame Modul von by Lassen zu kaufen.


Und wenn ich schon dabei bin, das Schlafzimmer umzumodeln, braucht auch der Stuhl ein neues Kissen*. Soll schliesslich bequem sein. Dieses habe ich aus dem zauberhaften Shop NØA+GINGER. Die beiden Shopinhaber entdecken auf ihren jeweiligen Reisen ihre handerlesenen und mit viel Liebe ausgesuchten Produkte, die wirklich einzigartig sind und sich so von den üblichen Produkten, die man sonst überall in den Läden findet, unterscheiden. Wer also auf der Suche ist nach schönen, ausgewählten und handgemachten Sachen für das Zuhause, der schaut am besten bei ihnen im Shop vorbei und lässt sich durch das Stöbern mit auf ihre Reisen nehmen. Ihr werdet sicherlich auch so begeistert sein wie ich. Demnächst zeige ich euch übrigens auch ein Rezept, mit Geschirr von ihnen. Das führen sie nämlich auch.


Das Tolle am schwanger Sein ist übrigens nicht nur, dass wir bald ein Baby in den Armen halten dürfen, das ist sicherlich mit Abstand das Wunderbarste, sondern auch, dass ich ein Zimmer komplett neu einrichten kann. Für mich als Interior Junkie mit einer eigentlich komplett eingerichteten Wohnung ein echtes Highlight. Bei all dem Angebot bin aber selbst ich fast etwas überfordert. Aber mittlerweile haben wir uns auf einen Stil festgelegt und wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, wird es zu der übrigen Wohnung passen. Das heisst, wenig und sehr dezente Farben und viel Weiss und Grau. Aber dazu ein anderes Mal mehr, denn das Babyzimmer zeige ich euch bestimmt auch noch. Dann verrate ich euch auch, was es wird. Oder ihr schaut bei Instagram vorbei, dort habe ich es schon verraten. ;-) Das Zimmer ist aber leider noch nicht ganz fertig. Uns bleiben aber zum Glück noch ca. 8-9 Wochen. Bis dann sollte es fertig sein und ich denke, das schaffen wir.


So das wäre es mal wieder von mir. Sind auch genug News für den ersten Blogpost nach meiner langen Sendepause. Ich freu mich, wenn ihr mich nun wieder regelmässiger besuchen kommt. Den Blog möchte ich nämlich, als mein erstes kleines Baby, nebst der richtigen Baby weiterführen.

Wie ist es euch in den letzten Monaten so ergangen? Ihr habt bestimmt auch eine Menge zu erzählen...

Alles Liebe,






*Kooperation (das Produkt wurde mir gratis zur Verfügung gestellt)

Mittwoch, 12. April 2017

Tischdekoration für den Osterbrunch - Serviettenhasen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Die Häschen vom Freitag sind eine tolle Idee für den Osterbrunch wie ich finde, aber für mich gehört es auch dazu, dass der ganze Tisch österlich dekoriert wird. Letztes Jahr habe ich euch eine Dekoration gezeigt, die an sich das ganze Jahr über hübsch ist. In diesem Jahr habe ich etwas speziell für Ostern.  Wenn schon in der Wohnung nichts nach Ostern schreit, so soll die Tischdekoration wenigstens zum Ausdruck bringen, was für ein Fest gefeiert wird. Aber keine Angst, es geht ganz einfach. Bei mir müsst ihr definitiv keine Angst vor komplizierten Sachen haben. Ich mag es selber gerne gelingsicher. Ihr braucht nicht mal zwingend Eier zu färben. Nur hartgekocht sollten sie sein.


Die hart gekochten Eier für das Ostereiertitschen werden so in die Servietten gewickelt, dass das Ganze wie ein Hase aussieht. Wer will, der kann dem Ei auch noch ein Gesicht draufmalen. Ich habe bei normalen Farben immer etwas Respekt, ob ich das Ei nachher auch noch bedenkenlos essen kann. Deswegen habe ich darauf verzichtet. Es sieht aber auch so süss aus und man erkennt die Idee dahinter. Die Eier müssen also nur schnell ausgewickelt werden und die jährlichen Osterspiele können beginnen. Ist das bei euch eigentlich auch Brauch?


Das ist schon die ganze Hexerei. Sonst braucht ihr nur euer Lieblingsgeschirr aus dem Schrank holen. Ich habe mich für unser Frühlingsset entschieden, das ich nur für uns zwei benutze, da es nicht in die Spülmaschine darf. Bei vielen Gästen würde mich der anschliessende Abwasch nerven und da greife ich auf Geschirr zurück, dass problemlos in die Maschine darf. Ich weiss, ich bin faul...Aber ich mach mir ungerne unnötig viel Aufwand. Die Idee lässt sich auch last Minute umsetzen, ohne Vorarbeit, denn ihr habt bestimmt alles zu Hause. Das ist auch gut so, dass ich bin mal wieder etwas spät dran. Viel Zeit bleibt ja nicht mehr bis Ostern.


Ihr braucht:

- hartgekochte Eier
- quadratische Stoffservietten
- Bäckergarn oder Schnur

To Do:

Für einmal habe ich von den einzelnen Schritten sogar Bilder zur Illustration gemacht. Ihr müsst nur die Serviette zum Dreieck falten und von der Spitze her aufrollen. Dann die Wurst in Form legen, ein Ei in die Mitte geben und mit Bäckergarn die Enden zusammenbinden, so dass Hasenohren entstehen.


Die eingepackten Haseneier auf die Teller legen und ihr seid bereit für Ostern. So einfach, aber gibt doch etwas her und passt perfekt auf die Ostertafel.

Wisst ihr schon wie ihr dieses Jahr eure Ostertafel decken werdet?

Alles Liebe,

Freitag, 7. April 2017

Zweierlei Osterhäschen - das Must Have für den Osterbrunchch

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Hat das Jahr 2017 nicht erst begonnen? Gefühlt ja, trotzdem steht in einer Woche bereits der Osterhase vor der Türe. Ich habe bis jetzt weder Eier gefärbt, noch unser Zuhause irgendwie österlich dekoriert. Bis auf eine Etagere mit einem Hasenkopf. Aber das zählt nicht wirklich. Wahrscheinlich werde ich einfach die Beton Eier vom letzten Jahr wieder raus holen und irgendwo aufstellen. Zum Glück war ich letztes Jahr fleissig. Aber an sich mag ich diese Zeit der verlängerten Wochenenden, an denen man sich immer mal wieder eine kleine Pause gönnen oder auch mal einen Ausflug machen kann. Nur wird mir erst jetzt richtig bewusst, dass diese Zeit im 2017 schon da ist. Dabei waren im letzten Jahr die Ostertage sogar früher.


Damit der Osterhase vielleicht trotzdem gnädig ist mit mir und mir ein kleines Nestchen bringt, habe ich etwas für ihn gebacken. Zweierlei Hasen. Die fluffigsten überhaupt, die beinahe die Ofentür gesprengt hätten und von selbst rausgesprungen sind. So sehen die einen Hasen eher wie explodierte Mäuse aus. Aber es sollen Hasen sein. Zumindest war das meine Absicht. Ich schwör’s. Die anderen sind hübsch geworden. Zwar auch gross, aber immerhin erkennt man, dass es Hasen sein sollen. Also werde ich in Zukunft nur noch diese backen. Ich hoffe, der Osterhase freut sich trotzdem, denn schmecken tun beide herrlich.


Ich habe dazu einfach den Grittibänz Teig gemacht und statt Männchen Hasen geformt. Ich hätte es eigentlich wissen müssen, dass die Hasen dermassen aufgehen werden. Denn damals sind meine Grittibänze schon aufgegangen wie noch etwas und an eine hübsche Dekoration derselben war gar nicht zu denken. Das liegt sicherlich daran, dass ich den Teig wirklich 10 Minuten von meiner Kitchenaid gemächlich habe kneten lassen, so dass die Hefe ordentlich angeregt wird und der Teig wunderbar aufgeht. Ich habe vorher nie, nie, nie einen so fluffigen, luftigen und weichen Teig hinbekommen. Für was diese Küchenmaschine nicht alles gut ist. Ich würde sie echt nie wieder hergeben.


Der Teig braucht etwas Vorlaufzeit. Wie halt so üblich bei Hefeteigen. Aber steht ihr am Ostersonntag etwas früher auf und gebt dem Teig seine zwei Stunden, in denen ihr nochmals unter die Decke kriechen oder die Ostereier verstecken könnt, so habt ihr am Schluss etwas Hübsches für den Osterbrunch. Ich würde sagen, das lohnt sich alleweil. Zudem finde ich einfach den Duft von Frischgebackenem am frühen Morgen Zuhause das Beste. Fast nichts gibt ein heimeligeres Gefühl. Auch wenn ich das Rezept für den Teig an sich schon bei den Grittibänzen gepostet habe, schreibe ich es an dieser Stelle für euch gerne nochmals auf.

Zutaten

500 g Mehl
1.5 TL Salz
3 EL Zucker
20 g Hefe zerbröckelt
60 g weiche Butter, in Stückchen
3 dl lauwarme Milch
1 Ei verklopft
Rosinen für die Deko

Zubereitung

Mehl, Salz, Zucker und zerbröckelte Hefe in einer Schüssel mischen. Butterstücken und lauwarme Milch beigeben. Für ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (oder von der Küchenmaschine kneten lassen). Anschliessend zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden aufs Doppelte aufgehen lassen.


Teig in 6 Portionen teilen. 2 Portionen nochmals halbieren. Das gibt die kleinen Hasen. Für diese ein kleines Stück Teig wegnehmen, das gibt das Bommelschwänzchen. Aus dem Teig eine Kugel formen und die Ohren mit einer Schere einschneiden. Aus dem weggenommenen Teig eine kleine Kugel formen und mit Wasser am Hasen festkleben. Für die Augen und den Mund mit einem Holzstab Löcher eindrücken.


Für die grossen Hasen ca. 1/3 des Teigs für den Kopf und den Schwanz bei Seite legen. Aus dem Rest eine Rolle formen und diese zu einem Kreis aufrollen. Einen Teil des zur Seite gelegten Teils zu einer Kugel für das Schwänzchen formen. Aus dem anderen Teil eine ovale Kugel formen und die Ohren einschneiden. Ebenfalls mit wenig Wasser bepinseln und auf den Hasenkörper draufsetzen. Als Auge habe ich eine Rosine angedrückt. Wer keine Rosinen mag, kann auch eine kleine Nuss nehmen oder mit einem Stab ein Loch formen.


Hasen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Ei bestreichen. Ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen.

Am besten schmecken die Hasen ganz frisch. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch mehr als geniessbar.

Was gibt es bei euch zum Osterbrunch?

Alles Liebe,

Montag, 3. April 2017

Poké Bowl - zumindest so ähnlich

Liebe Coco's Cute Corner Leser

* Werbung

Auch wenn mein heutiger Blogpost vermuten lässt, dass ich den Food Trends nur so hinterher renne, stimmt das an sich überhaupt nicht. Ich koche, was mir schmeckt und dieses Gericht gibt es bei uns schon lange immer wieder in verschiedener Komposition. Meist auf dem Teller serviert, oft sieht es dann wie hingeklatscht aus. Ähm ja... Entstanden ist es, weil Mr. C. Lust hatte auf Brokkoli (wie fast immer), ich auf Linsen. Hm, wie weiter. Fisch passt und das Ganze habe ich noch mit Avocado und Edamame abgerundet. Fertig. Es hat uns dann aber soooo gut geschmeckt, dass es auf die "mach das mal wieder Schatz Liste" kam.


Am Wochenende hatten wir dann beide wieder wahnsinnig Lust darauf. Wie praktisch, dass ich ohnehin etwas für Ikea zum Thema "healthy living" zubereiten durfte. Passt wie die Faust aufs Auge. Was ist gesünder als Fisch mit Gemüse? Damit das Ganze aber hübscher und nicht wie hingeklatscht aussieht, habe ich das Gericht in die Schälchen der SKYN Geschirr Serie* gepackt. Die grossen* und kleinen* Schälchen zählen zu meinen absoluten Lieblingen. In den kleinen richte ich auch gerne Häppchen für einen Aperitiv an. Da das Gericht so um Welten besser aussieht, habe ich einer lieben Freundnin noch ein Bild geschickt mit dem Kommentar. "Schau mal Süsse, das gibt es heute bei uns zum Abendessen." Daraufhin die Antwort: "Mmhhh, das ist der Hit. Sieht aus wie aus dem neuen Hawaiianischen Restaurant in Zürich." In meinem Kopf so: Hä? Hawaii? Restaurant? Zürich? Was kochen denn die dort? Auch wenn ich vor ca. 8 Jahren knapp 3 Wochen auf Hawaii war und ich wirklich ein Elefanten Hirn habe, mag ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass ich dort jemals eine solche Schüssel gegessen oder gesehen habe. Egal.


Zum Glück konnte mir Tante Google helfen. Die Rede ist von Poké Bowls. Aha, das half mir noch nicht wirklich weiter. Aber nach einiger Recherche hat sich ergeben, dass diese Bowls anscheinend ein absoluter Food Trend sind zur Zeit und auf Hawaii als Vorspeise serviert werden. Ok, schön. Nur hab ich weder von dem neuen Restaurant, noch von den Poké Bowls irgendetwas mitbekommen. Und eigentlich ist mein Gericht auch gar keine richtige Poké Bowl, denn mein Fisch ist gekocht. Wiederum egal, ich wusste nämlich nicht wie ich das Ding sonst nennen sollte. Fischschüssel mit Brokkoli, Edamame und Linsen klingt irgendwie so gar nicht sexy. Also kam mir der Input meiner lieben Freundin gerade richtigt, dass das Ding als Poké Bowl durchgeht. Also nenn ich das jetzt einfach mal so. Die leichte Abwandlung ist die kreative Freiheit eines Foodbloggers. Immerhin mariniere ich den Fisch vorher in einer Soja Marinade, wie an sich bei der Poké Bowl üblich. Einfach ohne das Ganze anschliessend zu kochen. Passt doch, findet ihr nicht?


Also, wenn ihr etwas Gesundes kochen wollt und erst noch etwas, das anscheinend als Food Trend durchgeht, dann kann ich euch meine abgewandelte Poké Bowl nur wärmstens ans Herz legen. Schmecken tut das Ganze übrigens auch ausgezeichnet. Avocado und Linsen sind eine herrliche Kombination, probiert das unbedingt aus. Ich werde uns die gesunden Schälchen auch weiterhin kochen, auch wenn der Food Trend irgendwann wieder vorbei ist. Die Zubereitung sieht auf den ersten Blick komplizierter aus, als es ist. Das Gericht steht in 30 Minuten auf dem Tisch. Einzig braucht ihr einige Pfannen.

Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Fisch
2 grosse Lachsfilets ohne Haut
4 EL Soja Sauce
Saft von 1/2 Limette
1/4 TL gemahlener Ingwer
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 TL Sriracha Sauce

Gemüse
1 Tasse grünse oder braune Linsen
1 Brokkoli (ca. 400 g)
300 g Edamame
Salz

Avocadomousse
1 reife Avocado
Saft von 1/2 Zitrone
1/4 TL Knoblauchpulver
3-4 Spritzer Tabasco
Salz und wenig Pfeffer

Sauce
1 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Lachsfilets trocken tupfen und in ca. 2x2 cm grosse Würfel schneiden. Für die Marinade die Soja Sauce, den Limettensaft, den gemahlenen Ingwer, die gepresste Knoblauchzehe und die Sriracha Sauce miteinander vermengen. Lachswürfel dazugeben und umrühren. Den Fisch für ca. 20 Minuten marinieren lassen. Dabei immer mal wieder umrühren, so dass auch alle Fischwürfel gleichmässig marinieren.


Die Tasse Linsen mit 2 Tassen Wasser für ca 15-20 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist. Anschliessend salzen. In der Zwischenzeit die Edamame für 5 Minuten kochen und anschliessend die Bohnen rauspulen. etwas salzen. Acovado mit dem Zitronensaft, dem Knoblauchpulver, Tabasco sowie Salz und Pfeffer zu einer Art Guacamole zerstampfen. In zwei Schälchen anrichten. Für die Sauce die andere Hälfte der Zitrone auspressen und mit einem Esslöffel sowie Salz und Pfeffer mischen.Die Sauce könnt ihr am Schluss über das Gericht geben.


Die Röschen vom Brokkoli abschneiden und in kochendem Salzwasser für 5 Minuten blanchieren. Sind die Linsen praktisch gar, den Lachs samt Marinade in eine heisse Bratpfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 5 Minuten und regelmässigem Wenden anbraten.


Ist alles fertig, können die Schälchen angerichtet werden. Linsen, Lachswürfel, Brokkoli und Edamame in die Schüssel geben. Guacamole und Sauce dazu servieren. Die Sauce kann über alles drüber geben werden oder auch nur wo es euch passt. So bekommt der Brokkoli einen leicht säuerlichen Touch und die Linsen sind nicht trocken. Und probiert mal die Linsen mit der Guacamole. Wie schon gesagt eine erstaunlich gute Kombination.

Ich wünsche en Guete und lasst mich wissen, wie euch das Gericht schmeckt. Nachkochen wird von mir mehr als empfohlen.

Kennt ihr Poké Bowls?

Alles Liebe,

Montag, 27. März 2017

Pancakes - die fluffigsten

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das bei euch auch so, dass im Frühling wieder die Energie und Motivation ansteigt? Ich finde es einfach nur herrlich, wenn mich am Morgen beim Verlassen des Zuhauses ein blauer Himmel anlacht und es vor allen Dingen hell ist. Wenn die Vögel zwitschern und man so langsam wieder seine Halbschuhe ohne Strümpfe anziehen kann. Wenn man am Nachmittag am Wochenende den Kaffee draussen geniessen kann. Wenn man nur mit einer dünnen Jacke bekleidet am Sonntagnachmittag einen Spaziergang machen kann mit Sonnenbrille und von wärmenden Sonnenstrahlen geküsst wird. Alles beginnt zu blühen und auch die Menschen erwachen aus dem Winterschlaf. Als es das letzte Wochenende so schön und warm war, war die Stadt voll. Ich glaube, es sind alle in der Region in die Stadt gepilgert und haben es sich draussen in einem Kaffee an der Limmat oder der Innenstadt gemütlich gemacht. Mir war es ehrlich gesagt schon fast zu voll und so haben wir den Sonntag dann Zuhause auf dem Land genossen. Für einen gemütlichen Spaziergang ist das ohnehin einfacher und auch angenehmer. Zudem kann man am Sonntag sowieso nicht bummeln, da alles zu ist.


Am Sonntagmorgen wurde ich früh wach, obwohl mir eine Stunde gestohlen wurde. Die Sonne hat schon gestrahlt, der See geglitzert und ich innerlich gejubelt. So schön, wenn man so aufwachen kann. Hoch motiviert begab ich mich in die Küche für ein leckeres Sonntagsfrühstück. Zur Feier des Frühlings mal nicht der gewöhnliche Brunch mit 5 Minuten Ei, Käse, Aufschnitt und Brot. Nein, ich wollte die leckersten und fluffigsten Pancakes mit frischen Erdbeeren und natürlich Ahornsirup. Nur ein solches Frühstück wurde dem Frühlingstag gerecht. Und da es ein solch perfekter Frühlingstag war, sollten auch die Pancakes perfekt werden.


Das heisst: alle plus minus gleich gross. Wie macht man das am besten? Natürlich mit einem kleinen Torten- oder Servierring. Zwar eine ganz schöne Arbeit und das Frühstück steht nicht wirklich fix auf dem Tisch wie das 5 Minuten Ei, der Käse, Aufschnitt und das Brot, aber egal. Wir feiern den Frühling. Nur wenn sie einigermassen gleich gross sind, kann ich ein hübsches Pancakes Törtchen stapeln, wie mir das vorschwebte. Und richtig fluffig sollten sie sein. Das werden sie, indem man die Eier trennt, das Eiweiss separat aufschlägt und den Eischnee vorsichtig unter die Masse hebt. Auch das nicht unbedingt etwas für diejenigen, die schnell essen wollen. Aber die Arbeit lohnt sich. Was hatte ich schon unfluffige, zähe Pancakes. Bäh. Die Pancakes werden mit dieser Mehrarbeit so luftig, dass man sie selbst pur ohne irgendetwas geniessen kann und sie ein Träumchen sind. Zudem macht die Hauptarbeit ohnehin meine Kitchenaid und ich muss mir um den perfekten Eischnee keine Gedanken machen. Mr. C. ist zwar in der Zwischenzeit auf der Couch fast verhungert, aber egal. Dafür wurde er nachher mit leckeren und abslut famosen Pancakes belohnt. Gut Ding will Weile haben.


Wenn ihr euch an einem herrlichen Frühlingssonntag auch mal mit den luftigsten und fluffigsten Pancakes belohnen wollt und ihr etwas Geduld mitbringt, dann habe ich das perfekte Rezept für euch. Die Menge ergibt ca. 11 Pancakes. Das Rezept hat Frollein Klein übrigens mal auf ihrem Instagram Account gepostet.

Zutaten

3 Eier
1 Prise Salz
170 g Mehl
1 TL Backpulver
140 ml Milch
90 g Zucker
etwas geschmacksneutrales Öl oder geschmolzene Butter

Zubereitung

Die Eier trennen. Eiweiss mit Salz sehr steif schlagen. Mehl, Backpulver, Milch, Zucker und Eigelbe gut miteinander verrühren. Das Eiweiss vorsichtig unterheben.





Die Pfanne auf sehr niedriger Stufe (2 oder absolut max. 3) erhitzen und den Pfannenboden mit wenig Öl bestreichen. Etwas Teig in die Pfanne geben oder die für die Perfektionisten einen kleinen Tortenring in die Pfanne stellen und den Teig dort hinein geben. Der Kreis solle ca. 7 cm Durchmesser haben und der Pancake etwa 0.5 cm hoch werden.



Den Pancake wenden, sobald er wenig kleine Blasen wirft. Mit Tortenring: diesen früher entfernen, so dass nichts festklebt (ich spreche aus Erfahrung). So verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Ab besten schmeckt das ganze mit Ahornsirup und frischen (Erd-) Beeren, die man jetzt zum Glück schon kriegt. Auch die schmecken einfach nur nach Frühling.

Wie zelebriert ihr den Frühling?

Alles Liebe,